Audioguide Castillo de la Concepción

Castillo de la Concepción
Audio inklusive

Beschreibung

Das Castillo de la Concepción thront majestätisch über Cartagena und bietet den wohl besten Überblick über diese geschichtsträchtige Hafenstadt in der Region Murcia. Wer Cartagena verstehen will, sollte hier beginnen – der Aufstieg lohnt sich, auch wenn es mittlerweile einen praktischen Panorama-Aufzug gibt.

Die Festung erzählt 3000 Jahre Geschichte auf einem Fleck. Schon die Römer errichteten hier einen Tempel für Äskulap, später bauten die Muslime eine Alkasaba, bevor Alfonso X. im 13. Jahrhundert den imposanten Bergfried errichten ließ. Diese normannische Architektur mit ihrem zentralen Pfeiler und den ursprünglich gotischen Gewölben war damals weithin sichtbar – ein klares Zeichen königlicher Macht.

Was mich beim Besuch in Cartagena besonders fasziniert hat, war die Mischung aus verschiedenen Epochen. In den mittelalterlichen Zisternen des Castillo de la Concepción kann man heute die Evolution der Festung nachvollziehen, während das Interpretationszentrum im Bergfried die ganze Stadtgeschichte aufrollt: von der karthagischen Gründung 229 v. Chr. über die römische Blütezeit bis zur arabischen Eroberung und der christlichen Rückerobelung 1245.

Der Rundgang durch die verschiedenen Räume ist gut durchdacht. Audiovisuelle Präsentationen und interaktive Elemente machen die komplexe Geschichte greifbar. Eine Audioguide steht in fünf Sprachen zur Verfügung, falls man tiefer einsteigen möchte. Besonders die Räume aus dem 17. Jahrhundert, die erst 2009 für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden, zeigen anschaulich das mittelalterliche Leben.

Die Sehenswürdigkeiten Cartagena lassen sich von der Festung aus perfekt überblicken. Das römische Theater, der Hafen, die Arsenal-Anlagen – alles liegt einem zu Füßen. An klaren Tagen reicht der Blick weit über das Mittelmeer.

Praktisch ist, dass das Castillo de la Concepción besuchen auch für Gehbehinderte möglich ist. Rampen und Aufzüge erschließen fast alle Bereiche. Die Öffnungszeiten variieren je nach Saison, dienstags ist in den letzten beiden Stunden der Eintritt frei.

Etwas schade finde ich, dass die ursprünglichen gotischen Gewölbe des Bergfrieds bei Restaurierungsarbeiten in den 1970ern nicht rekonstruiert wurden. Trotzdem vermittelt die Festung einen lebendigen Eindruck davon, wie strategisch wichtig dieser Hügel über die Jahrhunderte war.

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