Audioguide Basílica de la Caridad

Beschreibung
Die heutige Basilika entstand Ende des 19. Jahrhunderts nach den Plänen des Marineingenieurs Tomás de Tallerie, doch ihre Wurzeln reichen viel weiter zurück. Schon 1723 brachte Bruder Francisco Irsino die neapolitanische Marienstatue aus dem 18. Jahrhundert hierher, die heute noch das Zentrum der Verehrung bildet. Die Cartageneros entwickelten schnell eine tiefe Hingabe zu dieser Virgen de la Caridad, besonders in schweren Zeiten - bei Dürren 1789 und 1821 oder während der Cholera-Epidemie 1850 suchten sie hier Trost und Hoffnung.
Was mich besonders beeindruckt, ist die kreisförmige Anlage des Innenraums. Die Kuppel erinnert tatsächlich an das römische Pantheon, auch wenn die Dimensionen natürlich bescheidener sind. Der Architekt hat geschickt Elemente der alten Kirche von 1744 integriert - das barocke Altarbild und das Rokoko-Ensemble der Virgen de las Ánimas finden sich heute in den Seitenkapellen wieder.
Kunstliebhaber kommen hier auf ihre Kosten. Die Skulpturen von Francisco Salzillo und seiner Schule sind wirklich sehenswert, ebenso die Gemälde von Manuel Ussel de Guimbarda aus dem Jahr 1893. Diese Details entdeckt man aber erst bei genauerer Betrachtung - eine Basílica de la Caridad Audioguide kann dabei helfen, nichts zu übersehen.
Der Ort atmet die maritime Geschichte Cartagenas. Alles begann 1693 mit einem Galeerensoldaten namens Francisco García Roldán, der eine Bruderschaft zur Krankenpflege gründete. Das Hospital der Barmherzigkeit wuchs und verlagerte sich mehrmals, bis schließlich diese Basilika in der Region Murcia entstand.
2012 erhob Papst Benedikt XVI. die Kirche zur Basilica minor, 2019 wurde sie zum Kulturgut erklärt. Wenn man durch die Straßen der Altstadt Cartagenas wandelt und plötzlich vor diesem runden Bau steht, spürt man etwas von der Beständigkeit, die solche Orte ausstrahlen - fernab vom touristischen Trubel, aber voller Leben und Geschichte.
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