Audioguide Ascensor Panorámico

Beschreibung
Das Ding ist 45 Meter hoch und verbindet die Calle Gisbert direkt mit dem Gipfel des Cerro de la Concepción. Die Fahrt dauert nur wenige Minuten, aber durch die Panoramakabine aus Glas siehst du während der Fahrt schon einiges. Das römische Amphitheater liegt direkt vor dir, überlagert von der späteren Stierkampfarena - eine ziemlich verrückte Überschneidung der Epochen.
Von oben hast du einen kompletten Überblick über Cartagena und die Bucht. Die Militärbauten aus dem 18. Jahrhundert wirken von hier oben wie Spielzeugmodelle. Das Autopsiepavillon, das Marine-Hospital, die Antiguones-Kaserne - alles liegt dir zu Füßen. Der Fischereihafen Santa Lucía und das moderne El Batel Auditorium bilden einen interessanten Kontrast.
Was mir besonders gefällt: Der Aufzug löst ein praktisches Problem. Als die Calle Gisbert 1878 angelegt wurde, durchschnitt sie den Monte de la Concepción komplett. Wer zum Castillo de la Concepción wollte, musste einen ziemlichen Umweg machen. Jetzt geht's direkt hoch.
Der Sockel des Aufzugs dient gleichzeitig als Eingang zum Museum der Luftschutzbunker aus dem Bürgerkrieg. Eine kluge Lösung, weil die alten Stollen genau hier in den Berghang führen. Falls du eine Audioguide nutzen möchtest, erfährst du mehr über diese Geschichte.
Inzwischen ist der Aufzug selbst zu einer Art Wahrzeichen geworden. Sein modernes Design sticht hervor, ohne die Umgebung zu dominieren. An sonnigen Tagen reflektiert das Glas das Licht der Bucht - manchmal fast zu intensiv. Aber ehrlich gesagt, ich kann mir Cartagena ohne diese metallene Verbindung zwischen Stadt und Berg kaum noch vorstellen. Es ist eine der wenigen zeitgenössischen Ergänzungen, die wirklich funktioniert.
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