
Beschreibung
Wenn man vom Zentrum her die Carrera del Darro entlang spaziert, erreicht man nach etwa zehn Minuten diese kleine Brücke über den Darro. Der Fluss ist hier nicht besonders breit oder reißend, aber das Plätschern des Wassers ist immer zu hören. Links sieht man die Mauern der Alhambra aufragen, rechts erstreckt sich das Albaicín-Viertel mit seinen weißen Häusern.
Von der Brücke aus öffnet sich der Blick auf einen der schönsten Spazierwege Granadas. Die Cuesta de los Chinos schlängelt sich zwischen hohen Steinmauern hinauf, begleitet vom konstanten Murmeln des Wassers, das aus der Alhambra herabfließt. Schon im Mittelalter nutzten die Nasriden diese Route - hier soll sogar Boabdil, der letzte maurische König, geflohenen sein, als er sich gegen seinen Vater auflehnte.
Was mich bei meinen Besuchen immer wieder fasziniert, ist die Stille, die hier herrscht. Obwohl man sich mitten in der Stadt befindet, wirkt dieser Ort wie eine grüne Oase. Die Vegetation wächst üppig entlang des Wasserlaufs, besonders im Frühling und Sommer. Manchmal sieht man Einheimische, die hier ihre Morgenspaziergänge machen, bevor die Touristenströme einsetzen.
Die Puente del Aljibillo Granada zu finden ist einfach: Man folgt einfach der Carrera del Darro von der Plaza Nueva aus bis zum Ende. Wer eine Puente del Aljibillo Audioguide nutzt, erfährt mehr über die historischen Zusammenhänge dieser Gegend und die Bedeutung des Wassers für Granada.
Am frühen Morgen oder späten Nachmittag ist die Stimmung hier besonders schön. Das Licht fällt weich durch die Bäume, und man kann die Dimensionen der Alhambra richtig erfassen. Ein perfekter Ausgangspunkt für die weitere Erkundung der maurischen Paläste oder des Albaicín-Viertels.
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