Audioguide Puente Romano

Beschreibung
Die echte Puente Romano in Córdoba ist nämlich etwas ganz anderes. Diese antike Steinbrücke überspannt seit fast zweitausend Jahren den Guadalquivir und verbindet die Altstadt mit dem Stadtteil Campo de la Verdad. Sechzehn Bögen tragen das massive Bauwerk, das ursprünglich in römischer Zeit entstand, später aber von den Mauren erweitert und renoviert wurde.
Was mich beim ersten Besuch überrascht hat: Die Brücke ist länger als erwartet, etwa 250 Meter. Man braucht schon ein paar Minuten, um sie gemütlich zu überqueren. Dabei hat man ständig die Mezquita-Catedral im Blick – ein ziemlich beeindruckender Anblick, besonders am späten Nachmittag wenn das Licht weicher wird.
Am südlichen Ende steht der Torre de la Calahorra, ein befestigter Turm aus maurischer Zeit. Von dort aus fotografieren alle Touristen die Brücke mit der Kathedrale im Hintergrund. Der Spot ist wirklich gut gewählt, auch wenn man sich manchmal durch kleine Menschentrauben drängeln muss.
Interessant wird es, wenn man etwas über die Geschichte erfahren möchte. Eine Puente Romano Audioguide kann dabei helfen, die verschiedenen Bauphasen zu verstehen. Denn was heute wie ein einheitliches römisches Bauwerk aussieht, ist tatsächlich das Ergebnis von Jahrhunderten der Reparaturen und Erweiterungen.
Die Brücke war übrigens bis in die 1950er Jahre noch für den Autoverkehr geöffnet. Heute können nur noch Fußgänger darüber gehen, was die Sache deutlich angenehmer macht. Abends wird sie beleuchtet und spiegelt sich im Wasser – kitschig, aber durchaus wirkungsvoll.
Wer Sehenswürdigkeiten Córdoba besuchen möchte, kommt an der Puente Romano nicht vorbei. Sie gehört praktisch zum Pflichtprogramm, liegt aber auch einfach günstig auf dem Weg zwischen verschiedenen Vierteln der Stadt. Ein Bauwerk, das funktional und historisch zugleich ist – in Córdoba eine häufige, aber nie langweilige Kombination.
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