Audioguide Museo Julio Romero de Torres

Beschreibung
Das Museum befindet sich im ehemaligen Hospital de la Caridad, einem Gebäude aus dem 16. Jahrhundert, das auch das Museo de Bellas Artes beherbergt. Die Räumlichkeiten sind perfekt auf die Werke abgestimmt. Man läuft durch verschiedene Säle, die thematisch organisiert sind: von den frühen Arbeiten bis zu seinen berühmtesten Gemälden wie "La chiquita piconera" oder "Nuestra Señora de Andalucía".
Was mich besonders beeindruckt hat, ist die Vielfalt seiner Motive. Julio Romero de Torres malte nicht nur die typischen andalusischen Frauen, für die er bekannt ist. Man findet auch Porträts von Politikern, Schriftstellern und Damen der Gesellschaft – über fünfhundert hat er gemacht. In einer Vitrine kann man sogar seine persönlichen Gegenstände sehen: seine Gitarre, seinen Umhang, seine Palette und Pinsel.
Die religiösen Werke überraschen durch ihre eigentümliche Mischung aus Religiosität und heidnischen Elementen. Seine "Virgen de los Faroles" hing jahrelang in der Mezquita-Catedral von Córdoba, bis sie aus Sicherheitsgründen ins Museum verlegt wurde.
Das Museum war von 2005 bis 2012 wegen Renovierungsarbeiten geschlossen. Als es wiedereröffnete, kamen in den ersten fünf Tagen fast 5000 Besucher. Das spricht für sich. Wer tiefer in die Materie einsteigen möchte, kann eine Audioguide nutzen, die zusätzliche Details zu den Werken liefert.
Die Öffnungszeiten sind großzügig: dienstags bis freitags bis 20:45 Uhr, was praktisch ist, wenn man Córdoba besucht und mehrere Sehenswürdigkeiten an einem Tag schaffen möchte. Montags ist geschlossen, außer an Feiertagen. Das Museum liegt an der Plaza del Potro, mitten in der Altstadt, sodass sich der Besuch gut mit einem Spaziergang durch das historische Zentrum verbinden lässt.
Audioguide Museo Julio Romero de Torres
pro Person
Gesamtpreis der Audioguides




