Fast zweitausend Jahre lang lag Pompeji unter Asche und Bimsstein — und ist heute so gut erhalten, dass man beim Durchlaufen der Straßen unwillkürlich leiser wird. Der nächste Flughafen ist Neapel, von wo aus du mit der Circumvesuviana in rund 40 Minuten bis zur Haltestelle Pompei Scavi fährst. Von dort sind es nur wenige Schritte bis zur Porta Marina. Wer es bequemer mag, nimmt den Campania Express — gleiche Strecke, keine Zwischenhalte.
Was gibt es in Pompeji zu sehen?
Das Gelände ist riesig. Für das Wesentliche brauchst du mindestens drei Stunden, für ein wirkliches Verständnis eher vier bis fünf. Diese Auswahl zeigt, welche Orte den Unterschied machen.
Makellum von Pompeji
Der Makellum von Pompeji war der große öffentliche Lebensmittelmarkt der Stadt, gelegen an der Nordostecke des Forums. Ein zentraler Innenhof mit Säulen, ein Becken zum Waschen von Fisch, ein runder Tholos und Läden ringsherum — wer hier steht, begreift, wie geordnet der Alltag einer römischen Stadt funktionierte.
Wasserspeicher
Auf dem höchsten Punkt Pompejis, neben der Porta del Vesuvio, steht dieser Wasserspeicher — eine römische Verteileranlage mit bleiernen Schiebern, die das Wasser des Aquädukts auf drei Druckstufen aufteilte: Thermen, öffentliche Brunnen, Privathäuser. Kaum irgendwo sonst lässt sich römische Wasserbaukunst so vollständig ablesen.
Thermopolium des Vetutius Placidus
Einer der besterhaltenen Thermopolien Pompejis, direkt an der Via dell'Abbondanza. Die L-förmige Theke mit eingelassenen Vorratstöpfen, Fresken mit Merkur und Dionysus, ein Lararium — und bei der Ausgrabung fand man einen Münzschatz von drei Kilogramm. So sah Fast Food vor zwei Jahrtausenden aus.
Kleines Theater (Odeon) von Pompeji
Das überdachte Odeon wurde um 80 v. Chr. erbaut und fasste 1.000 bis 1.500 Zuschauer. Hier fanden Musikkonzerte, Gedichtlesungen und philosophische Debatten statt. Der Erhaltungszustand ist außergewöhnlich gut — und die Akustik funktioniert noch immer, was man beim Betreten sofort bemerkt.
Gebäude des Eumachia
Die Priesterin Eumachia ließ dieses imposante Gebäude am Forum errichten — es diente als Zunftsitz der Färber und Wäscher. Was auf den ersten Blick nach einem schlichten Verwaltungsbau wirkt, entpuppt sich als marmorverkleidetes Portico, geweiht der Concordia und der Pietas Augustae. Ein bemerkenswertes Zeugnis weiblicher Repräsentation im antiken Rom.
Haus der Venus in der Muschel
Im Peristyl dieses Wohnhauses erstreckt sich ein großformatiges Fresko über die gesamte Rückwand: Venus, die aus einer Muschel emporsteigt, flankiert von Mars und Amoretten. Die Qualität der Malerei aus dem 1. Jahrhundert n. Chr. ist beeindruckend — ein zentraler Garten mit Brunnen rundet die Anlage ab.
Fullonica des Stephanus
Nach dem Erdbeben von 62 n. Chr. wurde dieses Wohnhaus zur Wäscherei umgebaut. Erhalten sind die originale Wäschepresse und die Bottiche, in denen Sklaven Kleidung mit Urinlösung reinigten. Klingt drastisch — und ist genau deshalb so aufschlussreich. Das Gebäude ist Teil des Projekts Gran Pompeya.
Villa des Diomedes
Außerhalb der Stadtmauern, auf rund 3.500 m², erstreckt sich diese Villa über drei terrassierte Ebenen: Peristyl, Terrasse mit Gartenblick, ein gedeckter Speisesaal und ein Schwimmbecken. Sie gehört zu den bedeutendsten Villenanlagen im Außenbereich des Ausgrabungsgeländes und lässt den Wohlstand der pompejanischen Oberschicht unmittelbar spürbar werden.
Audioguide Pompeji mit Guipock
Ein Gelände dieser Größe braucht Orientierung — nicht nur auf der Karte, sondern auch im Kopf. Genau dafür gibt es die Audioguide Pompeji-Funktion in der Guipock-App. Kein Papierheft, kein Führergruppen-Stau hinter einem Regenschirm: Du bestimmst das Tempo selbst.
Die App arbeitet mit einem GPS-geführten Kartensystem. Sobald du einen Sehenswürdigkeitspunkt erreichst, bekommst du eine Benachrichtigung — du öffnest dann die Audioführung für genau diesen Ort und hörst dir die Erklärung in Ruhe an. So verpasst du nichts, ohne gehetzt zu werden.
Die Audioinhalte werden mit hochwertig generierter Audiotechnologie bereitgestellt, in mehreren Sprachen und länderspezifischen Varianten — Deutsch aus Deutschland (de-DE) oder Österreich (de-AT), aber auch Englisch, Französisch, Spanisch und weitere. Wer mit internationalen Freunden reist, kann einfach jeder in seiner Sprache hören.
Besonders praktisch: die Offline-Download-Funktion. Du lädst alle Inhalte vor dem Besuch herunter — danach brauchst du im Gelände kein mobiles Datennetz mehr. Das ist in einem so weitläufigen Freiluftgelände wie Pompeji kein Luxus, sondern echte Entlastung.
Lo Curioso: Ein einziger Kauf reicht für die ganze Familie. Mit dem Familien-Code kann jedes Familienmitglied die App auf seinem eigenen Smartphone öffnen — jeder in seiner Sprache, ohne zusätzliche Kosten. Und wer Kinder dabei hat: Der Kinder-Modus bietet dieselbe Route mit angepasster Sprache, kürzeren Erklärungen und altersgerechten Anekdoten. So haben auch die Jüngsten wirklich etwas davon.
Die App Audioguide Pompeji von Guipock ist damit eine der praktischsten Möglichkeiten, das Gelände eigenständig zu erkunden — ohne Vorwissen, ohne Stress, ohne schlechten Empfang.









































































