Pisa ist weit mehr als der berühmte schiefe Turm — auch wenn der natürlich der Grund ist, warum jedes Jahr Millionen von Menschen hierherkommen. Was viele erst vor Ort merken: Die Stadt hat ein kompaktes, lebendiges Zentrum, das sich gut zu Fuß erkunden lässt. Der Internationale Flughafen Galileo Galilei liegt nur zwei Kilometer vom Stadtzentrum entfernt und gilt als wichtigstes Eingangstor in die Toskana. Mit dem PisaMover ist man in fünf Minuten am Hauptbahnhof. Aus Florenz dauert der Zug je nach Verbindung zwischen fünfzig Minuten und gut einer Stunde.
Was man in Pisa sehen sollte
Die Piazza dei Miracoli ist der offensichtliche Startpunkt — und trotzdem bleibt sie beeindruckend, egal wie oft man Fotos davon gesehen hat. Aber Pisa hat mehr zu bieten als einen einzigen Platz. Wer sich die Zeit nimmt, entdeckt romanische Kirchen, Renaissancepaläste und eine Uferpromenade entlang des Arno, die wenig Konkurrenz scheut.
Palazzo della Carovana
Auf der Piazza dei Cavalieri prägt dieser von Giorgio Vasari umgestaltete Palast das Stadtbild nachhaltig. Die Fassade ist mit aufwendigen Sgraffiti, Medici-Wappen und allegorischen Ornamenten überzogen. Heute beherbergt das Gebäude die renommierte Scuola Normale Superiore — man kann die Fassade frei besichtigen.
Statue des Cosimo I. de' Medici
Mitten auf der Piazza dei Cavalieri steht diese Reiterstatue des Großherzogs aus dem Jahr 1596, gefertigt von Pietro Francavilla. Sie zeigt Cosimo I. als Gründer des Ordens der Ritter von San Esteban. Wer sich für die Renaissance und die Medici-Geschichte interessiert, findet hier einen der stimmungsvollsten Orte der Stadt.
Kirche San Michele in Borgo
Diese Kirche steht im Borgo Stretto, der belebtesten Fußgängerzone Pisas — und genau dort sollte man sie nicht übersehen. Die Fassade zeigt den Übergang vom pisanischen Romanik zur Gotik. Gebaut auf den Fundamenten eines römischen Marstempels, ist die Kirche seit 1016 urkundlich belegt.
Blaues Palais
Das Palazzo Blu liegt direkt am Arno-Ufer und ist mit seiner charakteristischen blauen Fassade kaum zu übersehen. Im Inneren befindet sich das Museo di Arte e Cultura di Pisa mit einer kostenfreien Dauerausstellung sowie wechselnden internationalen Sonderausstellungen. Einer der kulturellen Ankerpunkte der Stadt.
Mediceische Arsenale
Am Lungarno gelegen, beherbergen die historischen Arsenali Medicei das Museo delle Navi Antiche. Sieben römische Schiffe und über 8.000 archäologische Funde aus dem antiken Hafen machen es zu einem der bedeutendsten Museen der Toskana. Für Geschichte- und Archäologiebegeisterte ein absolutes Pflichtprogramm.
Tor des Heiligen Ranieri
Diese Bronzetür der Pisaner Kathedrale — um 1180 von Bonanno Pisano gegossen — ist die einzige der drei originalen Türen, die den Brand von 1595 überlebt hat. Die Reliefs zeigen Szenen aus dem Leben des heiligen Raniero. Unmittelbar gegenüber erhebt sich der schiefe Turm. Ein Detail, das beim Dombesuch leicht übersehen wird.
Agostini-Palast
Am Lungarno Mediceo fällt die verzierte Terrakotta-Fassade dieses gotischen Stadtpalasts aus dem 14. und 15. Jahrhundert sofort ins Auge. Im Erdgeschoss befindet sich das Caffè dell'Ussero — eines der ältesten Cafés Italiens und einst Treffpunkt der Intellektuellen der Risorgimento-Bewegung. Heute kann man dort in Ruhe einen Espresso trinken.
Basilika von San Pietro a Grado
Etwas außerhalb des Zentrums, aber absolut lohnenswert: Diese romanische Kirche aus dem 10. bis 12. Jahrhundert soll der Überlieferung nach den Landungsort des Apostels Petrus markieren. Die Fresken von Deodato Orlandi im Inneren und die mit islamischen Keramikbecken verzierten Außenwände machen sie kunsthistorisch einzigartig.
Audioguide Pisa mit Guipock
Pisa lässt sich gut zu Fuß erkunden — aber mit einer Audioguide App Pisa wie Guipock versteht man die Stadt auf einer ganz anderen Ebene. Die App führt dich durch die wichtigsten Sehenswürdigkeiten mit hochwertig generiertem Audio in mehreren Sprachen und regionalen Varianten: Deutsch aus Deutschland oder Österreich, Englisch in britischer oder amerikanischer Aussprache, Französisch aus Frankreich oder Kanada — und noch einige mehr.
Lo curioso — und das unterscheidet Guipock von einem klassischen Reiseführer: Der GPS-geführte Karte verfolgt deinen Standort in Echtzeit. Wenn du einen Sehenswürdigkeitspunkt erreichst, bekommst du eine Benachrichtigung, sodass du die Audioguide direkt öffnen und loshören kannst. Keine endlose Sucherei, kein Hin- und Herklicken.
Praktisch ist auch die Offline-Download-Funktion: Vor der Reise einmal alles herunterladen, und die App läuft komplett ohne Mobilfunkdaten. Kein Roaming, keine Unterbrechungen — gerade in einer Stadt wie Pisa, wo man spontan durch Gassen schlendert, ein echter Vorteil.
Wer mit der Familie reist: Mit dem Familiencode zahlt man einmal, und jedes Familienmitglied kann die App auf dem eigenen Smartphone nutzen — jeder in seiner bevorzugten Sprache. Und für die Kleinen gibt es den Kindermodus, der dieselben Orte mit angepasster Sprache, kürzeren Texten und kindgerechten Anekdoten vermittelt. So wird die Stadtbesichtigung auch für Zehn- oder Zwölfjährige nicht zur Pflichtübung.
Alles zusammen macht den Audioguide Pisa von Guipock zu einer praktischen Begleiterin für die gesamte Reise — nicht nur für die Piazza dei Miracoli, sondern für alle versteckten Ecken dazwischen.















































