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Mittelalterliches Westportal
Das Westportal ist das einzige vollständig erhaltene Außenelement der Holzkirche Gol aus dem Mittelalter. Es besticht durch seine aufwendige Holzschnitzerei und die originalen Schmiedeeisenbeschläge an der Tür. Das Portal können Sie bei einer Besichtigung dieser bemerkenswerten norwegischen Stabkirche besonders genau inspizieren und verstehen dabei die handwerkliche Qualität mittelalterlicher Holzverarbeitung.

Südportal des Schiffes
Das Südportal der Schiffskirche ist eine Rekonstruktion in Oslo, die aus Originalfragmenten besteht. Diese waren ursprünglich beim Umbau der Kirche Anfang des 19. Jahrhunderts in einem Vorbau wiederverwendet worden. Der Architekt Waldemar Hansteen konnte das Portal anhand der erhaltenen Reste rekonstruieren und an seinem neuen Standort in Bygdøy wieder aufbauen. Besichtigen Sie dieses bedeutende Beispiel der Restaurierungsarbeit, das die handwerkliche Geschicklichkeit und historische Sorgfalt des frühen 20. Jahrhunderts dokumentiert.

Zentralhalle mit geschnitzten Säulen
Der Zentralbereich der Kirche wird durch vertikale, kunstvoll geschnitzte Pfosten geprägt, die ihn vom umlaufenden Umgang abgrenzen. Diese Pfosten stammen größtenteils noch aus dem Mittelalter und bestehen aus den ursprünglichen Materialien. Gekrönt werden sie von grotesken Maskenarbeiten – eines der markantesten künstlerischen Elemente des Innenraums. Diese geschnitzten Köpfe sind charakteristisch für die handwerkliche Qualität und den künstlerischen Anspruch der mittelalterlichen Bauperiode. Besichtigen Sie diese einzigartigen Details bei Ihrem Kirchenbesuch.

Chor und Chor mit Gemälden von 1652
Der Chor und die Apsis der Stabkirche Gol in Oslo besitzen eine bemerkenswerte Malereiausstattung aus dem Jahr 1652. Diese originalen Wandmalereien haben den Umzug und die Wiederaufbau der Kirche unbeschadet überstanden. Als Werk aus der Zeit nach der Reformation gehört dieses Dekorationsprogramm zu den singulären Originalbestandteilen des Kircheninneren. Sie können diese seltenen mittelalterlichen Malereien bei der Besichtigung der Stabkirche besichtigen.

Zentralturm
Der Zentralturm der Stabkirche Gol krönt die Firstlinie des Daches und prägt die charakteristische Silhouette des Gebäudes entscheidend. Die heutige Konstruktion ist eine Rekonstruktion aus den 1880er Jahren, die nach dem Vorbild des Turms der Stabkirche Borgund errichtet wurde, da das Original nicht erhalten geblieben war. Der Turm lässt sich bei der Besichtigung der Kirche deutlich erkennen und ist ein markantes Erkennungszeichen von außen.

Verborgene mittelalterliche Graffiti
In der Holzkirche Gol verbergen sich mittelalterliche Graffitis unter den Wandmalereien von 1652, die Chor und Apsis schmücken. Um diese Kratzer sichtbar zu machen, müssen Sie den Museumswächter bitten, sie mit einer Taschenlampe auszuleuchten – mit bloßem Auge bleiben sie unsichtbar unter den späteren Dekorationsschichten verborgen. Ein faszinierender Blick auf die Geschichte der Kirche, den man nicht einfach übersehen sollte.
- 1.Mittelalterliches Westportal
- 2.Südportal des Schiffes
- 3.Zentralhalle mit geschnitzten Säulen
- 4.Chor und Chor mit Gemälden von 1652
- 5.Zentralturm
- 6.Verborgene mittelalterliche Graffiti
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