Monterosso al Mare ist das nördlichste und größte der fünf Dörfer — und das einzige, das über eine reguläre Küstenlinie mit echtem Sandstrand verfügt. Während die anderen Orte der Cinque Terre kaum Platz zum Liegen bieten, erstreckt sich hier der Strand von Fegina auf eine Länge, die an der ligurischen Küste ihresgleichen sucht. Dazu kommen mittelalterliche Gassen, schroffe Felsen und ein Fischmarkt-Geruch, der sich mit frischem Pesto mischt. Kurz: Monterosso ist kein Postkartenmotiv allein — es ist ein Ort, den man besser versteht, je mehr man ihn zu Fuß erkundet.
Was du in Monterosso al Mare sehen solltest
Statue des Giganten (Neptun)
Vierzehn Meter ragt die Statue des Giganten aus dem Fels am Ende des Strandes von Fegina — ein Neptun aus Stahlbeton, 1910 von rückgekehrten Auswanderern aus Argentinien finanziert. Im Zweiten Weltkrieg beschädigt, trägt die Figur heute sichtbare Narben, die ihr aber nichts von ihrer Wirkung nehmen. Das ikonische Wahrzeichen Monterossos.
Kloster der Kapuziner und Kirche San Francesco
Hoch oben auf dem Hügel San Cristoforo thront das Konvento dei Cappuccini — 1619 gegründet, 1894 erneut den Kapuzinern übergeben. Die Kirche zeigt die typisch ligurische Fassade mit schwarz-weißen Horizontalstreifen. Im Inneren hängen Werke von Van Dyck, Luca Cambiaso und Guido Reni. Der Aufstieg lohnt sich allein für die Aussicht auf die Küste.
Vorgebirge von San Cristoforo
Der natürliche Felsvorsprung San Cristoforo trennt die Altstadt vom modernen Stadtteil Fegina. Oben stehen das Kapuzinerkloster, der Torre Aurora und eine Franziskus-Statue. Von hier überblickt man die Weinbergterrassen Monterossos und die gesamte Küstenlinie der Cinque Terre — ein idealer Punkt für Panoramaaufnahmen.
Glockenturm von San Giovanni Battista
Dieser mittelalterliche Wehrturm aus dem 13. Jahrhundert wurde aus grünem Stein gebaut, an die Kirche San Giovanni Battista angebaut und später zum Glockenturm umfunktioniert. Umbauten im 15. und 18. Jahrhundert haben das Erscheinungsbild verändert, doch die markante Silhouette prägt das Stadtbild noch immer. Schon von weitem unverkennbar.
Oratorium von Santa Croce
Das Oratorio di Santa Croce aus dem 16. Jahrhundert steht an der Via Gioberti und fällt sofort durch seine Fassade aus weißem und schwarzem Marmor auf. Innen: barocke Ausstattung, eine Orgel aus dem 18./19. Jahrhundert, hölzernes Chorgestühl und Votivgaben von Seeleuten. Ein stilles Zeugnis der maritimen Frömmigkeit dieser Küste.
Villa Montale
Der Jugendstilpalast aus dem späten 19. Jahrhundert in Fegina war das Sommerhaus von Eugenio Montale, dem Literaturnobelpreisträger von 1975. Hier schrieb er „Ossi di seppia". Die Villa ist Privatbesitz — von außen zu besichtigen, aber der Spaziergang davor gehört für Literaturinteressierte schlicht dazu.
Terrassen von Monterosso
Das System aus Trockenmauer-Terrassen an den steilen Hängen über dem Dorf ist Teil des UNESCO-Welterbes Cinque Terre. Hier wachsen Rebstöcke für den Sciacchetrà-Wein, Zitronenbäume und Mandelbäume. Wer die Wanderwege durch die Anlage nimmt, bekommt einen Eindruck davon, wie viel Arbeit diese Kulturlandschaft über Jahrhunderte gefordert hat.
Heiligtum Unserer Lieben Frau von Soviore
Das älteste Marienheiligtum Liguriens liegt auf 418 Metern Höhe und ist bereits seit 1220 urkundlich erwähnt. Zu Fuß von Monterosso erreichbar, bietet es eine historische Orgel von Agati, Fresken aus dem 18. Jahrhundert und einen Portikus zwischen uralten Steineichen. Vor Ort gibt es Unterkunft und ein Restaurant — praktisch für eine längere Wanderung.
Audioguide für Monterosso al Mare mit Guipock
Wer die Cinque Terre wirklich verstehen will, braucht mehr als eine Karte und ein paar Fotos. Die Audioguide Monterosso al Mare-App von Guipock begleitet dich durch die Altstadt, den Hügel San Cristoforo und das Viertel Fegina — mit hochwertig generiertem Audio in mehreren Sprachen und Akzenten. Deutsch klingt dabei wie Deutsch: de-DE für diejenigen, die kein Hochdeutsch wollen, gibt es auch de-AT. Andere Familienmitglieder können parallel auf ihrem eigenen Smartphone in ihrer Sprache zuhören.
Das Herzstück der App ist der GPS-geführte Karte: Sie zeigt dir, wo du gerade bist, und sobald du einen Sehenswürdigkeitspunkt erreichst, bekommst du eine Benachrichtigung — du öffnest den Guide dann selbst, wann es dir passt. Kein automatisches Abspielen, kein Zeitdruck. Die Tour läuft nach deinem Tempo.
Besonders praktisch: die Offline-Funktion. Du lädst die gesamte Tour herunter, bevor du in den Zug steigst, und brauchst in Monterosso kein mobiles Datennetz. Wer kennt das nicht — gerade an den beliebtesten Orten der ligurischen Küste kann das Netz dünn sein.
Mit dem Familien-Code bezahlst du einmal und alle Mitreisenden können die App auf ihrem eigenen Gerät nutzen, jeder in seiner Sprache. Und für Kinder gibt es den Kinder-Modus: dieselben Orte, aber mit einfacherer Sprache, kürzeren Erklärungen und Geschichten, die auch Zehnjährige nicht einschlafen lassen. So wird auch der Aufstieg zur Kapuzinerkirche zum Abenteuer.
Die app audioguide Monterosso al Mare eignet sich sowohl für einen schnellen Halbtagesausflug als auch für einen entspannten Zweitagesbesuch. Du entscheidest, welche Orte du dir genauer anschaust — die App lässt sich frei kombinieren.





























