Krakau war sechs Jahrhunderte lang das Herz Polens — und man merkt es an jeder Ecke. Der mittelalterliche Stadtkern ist so kompakt, dass man ihn in zwanzig Minuten zu Fuß durchquert. Trotzdem reicht eine Woche kaum aus, um alles zu sehen. Vom Flughafen Johann Paul II. kommt man mit dem Zug SKA1 in etwa 18 bis 20 Minuten direkt bis zum Hauptbahnhof Kraków Główny — bequemer geht es kaum.
Was man in Krakau sehen sollte
Die Sehenswürdigkeiten Krakau verteilen sich auf wenige, gut zu Fuß erreichbare Viertel. Wer das Zentrum vom Kazimierz-Viertel aus erkundet, hat in weniger als zwanzig Minuten die Altstadt erreicht. Hier eine Auswahl der wichtigsten Anlaufstellen.
Rynek Underground
Direkt unter dem größten mittelalterlichen Marktplatz Europas liegt dieses unterirdische Museum. Archäologische Ausgrabungen legen die Ursprünge der Stadt bis ins 7. Jahrhundert frei — ein erstaunlich konkreter Einblick in das mittelalterliche Krakau, der sich kaum irgendwo sonst in dieser Dichte erleben lässt.
Barbakane
Die Barbakane Krakau ist eine kreisförmige Backsteinfortifikation aus dem 15. Jahrhundert mit bis zu drei Meter dicken Mauern. Wehrbauten dieser Qualität und dieses Erhaltungszustands sind in Europa selten. Sie bildet zusammen mit dem Florianstor das markanteste Ensemble der alten Stadtbefestigung.
Florianstor
Der 34,5 Meter hohe gotische Turm aus dem 14. Jahrhundert ist das bedeutendste erhaltene Stadttor Krakaus und zugleich der Startpunkt der Königsstraße. Wer durch dieses Tor in die Altstadt eintritt, versteht sofort, warum die Stadt so oft als eines der am besten erhaltenen mittelalterlichen Stadtzentren Europas gilt.
Collegium Maius
Eines der wenigen noch erhaltenen mittelalterlichen Universitätsgebäude Europas, in dem Nikolaus Kopernikus studiert haben soll. Der historische Steinhof und die Uhr mit ihren beweglichen Figuren machen aus einem kurzen Besuch hier schnell einen längeren Aufenthalt.
Alte Synagoge
Polens älteste Synagoge stammt aus dem 15. Jahrhundert und liegt mitten im Viertel Kazimierz. Heute funktioniert sie als Museum der jüdischen Kultur — ein stiller, würdiger Ort, der die jahrhundertelange Geschichte der jüdischen Gemeinde in Krakau greifbar macht.
Oskar Schindlers Fabrik
Das Museum in der ehemaligen Fabrik des deutschen Unternehmers, der im Zweiten Weltkrieg über tausend Menschen das Leben rettete, zählt zu den eindrucksvollsten Gedenkstätten Polens. Wer den gleichnamigen Film kennt, erlebt hier einen Besuch mit ganz anderen Vorzeichen.
Platz der Helden des Ghettos
Dreiundddreißig leere Metallstühle stehen auf diesem Platz — ein Mahnmal für das ehemalige Ghetto. Die Stühle stehen für die Leere, die die Opfer des Holocaust hinterlassen haben. Kein opulentes Denkmal, dafür eines, das lange nachwirkt.
Kosciuszko-Hügel
Dieser künstliche Hügel bietet den wohl besten Panoramablick auf Krakau und die umliegende Landschaft. Wer etwas Zeit hat und die Stadt von oben kennenlernen möchte, kommt hier nicht vorbei. Der Ausblick lohnt den Aufstieg in jedem Fall.
Audioguide Krakau mit Guipock
Eine Stadt wie Krakau braucht keine Erklärung von der Stange. Sie braucht Kontext — und den liefert die Audioguide App Krakau von Guipock auf eine Weise, die sich vom üblichen Touristenrundgang deutlich unterscheidet.
Der GPS-geführte Stadtplan erkennt, wenn du einen Sehenswürdigkeitspunkt erreichst, und zeigt dir an, dass die Audioguide-Inhalte für diesen Ort abrufbar sind. Du entscheidest selbst, wann du zuhören möchtest. Kein Hetzen, kein starres Programm.
Die Audioinhalte basieren auf hochwertig generierter Audioqualität in mehreren Sprachen und regionalen Varianten — Deutsch in der Bundesrepublik-Variante (de-DE) ebenso wie österreichisches Deutsch (de-AT), aber auch Englisch, Französisch, Spanisch und weitere. Das ist besonders praktisch, wenn man zu mehreren reist und jeder in seiner bevorzugten Sprache zuhören möchte.
Dazu gibt es zwei Funktionen, die den Unterschied machen. Mit der Offline-Download-Funktion lädt man alle Inhalte vorab herunter und nutzt die App dann ganz ohne mobile Daten — ideal in einem Land, in dem Roaming-Kosten trotz EU-Regelung manchmal überraschend auftauchen können. Und mit dem Familien-Code kauft man einmal und gibt den Code an alle Familienmitglieder weiter: Jeder öffnet die App auf seinem eigenen Smartphone, in seiner eigenen Sprache.
Lo curioso: Für Familien mit Kindern gibt es zusätzlich den Kinder-Modus. Dieselben Orte, dieselbe Route — aber mit angepasster Sprache, kürzeren Texten und Inhalten, die auch für jüngere Zuhörer funktionieren. Krakau hat viel Geschichte, und nicht alle davon ist leicht zu verdauen. Der Kinder-Modus filtert das sinnvoll heraus.
Kurz gesagt: Die App lässt sich so einsetzen, wie es zum eigenen Reisestil passt. Wer spontan unterwegs ist, wer plant, wer alleine reist oder mit der ganzen Familie — für jeden Ansatz gibt es eine passende Einstellung.

































