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GPS-gefuhrter Audioguide beim Spazieren.

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Praktische Informationen
In diesem Audioguide enthaltene Punkte

Gongbungmun (Nordtor)
Das Gongbungmun (拱北門), die Nordtor der Gwangju-Zitadelle, befand sich ungefähr dort, wo heute die Polizeiwache Chungjangno steht. Von den vier Stadttoren war es das bedeutendste, da es direkt zur Hauptstadt Hanyang führte. Der Name bedeutet „Hommage an den Norden" und drückt die Loyalität gegenüber dem König aus, der in der nördlichen Hauptstadt residierte. Besucher können die historische Stätte besichtigen und mehr über die strategische Bedeutung dieses Tors für die Verteidigungsanlage erfahren.

Jinnamun-Tor
Jinnamun (鎭南門) war das Südtor der ummauerten Zitadel von Gwangju. Der Name bedeutet wörtlich „Süden unterwerfen" und bezieht sich auf die historische Bedrohung durch japanische Piraten (Wako), die traditionell von dieser Richtung aus angriffen. Das Tor befand sich vermutlich innerhalb des Geländes, das heute das Nationale Kulturzentrum für asiatische Kultur (국립아시아문화전당) einnimmt.

Gwangrim-Tor
Das Gwangrimun (光利門) war das Osttor der Stadtfestung von Gwangju und eine der vier Kardinalpforten in der Stadtmauer. Sein ehemaliger Standort wird heute auf die Kreuzung Hwanggeumdo (황금동 사거리) im Stadtteil Dong-gu geschätzt. Das historische Tor zeugt von der mittelalterlichen Befestigungsarchitektur Gwangjus und markierte einen wichtigen Zugangspunkt zur ummauerten Stadt. Besucher können heute das Areal besichtigen und mehr über die Stadtgeschichte erfahren.

Westtor
Die Seowonmun (瑞元門) war das Osttor der Zitadelle von Gwangju, befindet sich heute etwa an der Kreuzung hinter dem Jeolla Mädchenkolleg im Stadtteil Gwangsan-dong. Der Name setzt sich aus zwei Zeichen zusammen: 서(瑞) steht für die glückverheißende Energie des Ostens, während 원(元) aus dem I Ging stammt und ebenfalls die östliche Richtung bezeichnet. Das historische Tor lässt sich hier besichtigen.

Gongburu / Jeolyangngu – Turm des Nordtors
Die Gongburu (auch als Jeolyangngu oder Nordtor-Turm bekannt) war das Haupteingangstor zur Zitadelle von Gwangju. Sie stand an der Nordseite der Stadtmauer, an der Stelle des heutigen Denkmals für die Gwangju-Studentenbewegung. Die Struktur war ein mehrstöckiges Torturm (누문, numun) – ein imposantes, in die Zufahrt integriertes Bauwerk, das Reisenden als markantes Erkennungszeichen diente.

Posada Oficial Gwangsangwan
Das Gwangsangwan (光山館) war während der Joseon-Periode die offizielle Herberge (객사) innerhalb der Stadtfestung von Gwangju. Mit seiner Doppelfunktion war das Gebäude ein symbolischer Ort der Loyalität zur Krone und zugleich ein logistisches sowie juristisches Zentrum für die regionale Verwaltung. Besucher können hier die historische Bedeutung dieser Einrichtung für die mittelalterliche koreanische Verwaltungsstruktur besichtigen.

Huigyeong-Pavillon
Der Huigyeong-Pavillon (희경루) ist ein zweigeschossiges Gebäude mit rechteckigem Grundriss, fünf Achsen in der Fassade und vier in der Tiefe. Die ursprüngliche Struktur wurde 1451 erbaut und stand auf den Fundamenten des älteren Gongbuk-Pavillons nördlich der offiziellen Herberge Gwangsangwan innerhalb der Gwangju-Zitadelle. Während der japanischen Besatzung verschwand der Pavillon zusammen mit der Zitadelle. 2023 wurde er auf Basis umfangreicher historischer Dokumentation vor dem Gwangju-Park wiederaufgebaut und ist seitdem zu besichtigen.

Gwandeokjeong – Bogenschießstand
Das Gwandeokjeong war eine Bogenschießanlage innerhalb der befestigten Zitadelle der historischen Verwaltungsstadt Gwangju. Als Teil des Gebäudekomplexes trug sie zur Struktur des institutionellen und militärischen Lebens in dieser ummauerten Siedlung bei. Die Anlage dokumentiert die strategische Organisation der mittelalterlichen Stadtinfrastruktur Gwangjus.
- 1.Gongbungmun (Nordtor)
- 2.Jinnamun-Tor
- 3.Gwangrim-Tor
- 4.Westtor
- 5.Gongburu / Jeolyangngu – Turm des Nordtors
- 6.Posada Oficial Gwangsangwan
- 7.Huigyeong-Pavillon
- 8.Gwandeokjeong – Bogenschießstand
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