Verona hat zwei Jahrtausende Geschichte in seinen Gassen gestapelt — und trotzdem wirkt die Stadt nie wie ein Freilichtmuseum. Das römische Amphitheater steht mitten im Alltag der Veronesen, die Piazza delle Erbe summt jeden Morgen mit Marktleben, und der Fluss Adige zieht ruhig am Stadtbild vorbei. Wer von Mailand mit dem Hochgeschwindigkeitszug anreist, ist nach gut einer Stunde da. Wer fliegt, steht vom Flughafen Valerio Catullo aus in 15 Minuten am Hauptbahnhof.
Was man in Verona sehen sollte
Verona sehenswürdigkeiten gibt es in einer Dichte, die selbst einen erfahrenen Städtereisenden überrascht. Vom Zentrum aus ist fast alles zu Fuß erreichbar — das ist einer der größten Vorteile dieser kompakten Stadt.
Kräutermarkt
Veronas ältester Platz liegt direkt auf dem Boden des antiken römischen Forums. Rundherum drängen sich mittelalterliche und barocke Palazzi mit bemalten Fassaden. Im Zentrum steht der Brunnen der Madonna Verona. Tagsüber tummeln sich hier Marktleute und Touristen gleichermaßen — ein lebendiger Ausgangspunkt für jeden Stadtrundgang.
Brunnen der Madonna Verona
Der Brunnen aus dem 1. Jahrhundert n. Chr. beherrscht die Mitte der Piazza delle Erbe. Eine römische Statue, im 14. Jahrhundert wiederverwendet, krönt die Anlage und gilt seitdem als Stadtsymbol Veronas. Wer den Platz einmal überquert hat, versteht sofort, warum dieser Brunnen so ikonisch ist.
Turm von Gardello
Der mittelalterliche Turm aus dem 14. Jahrhundert überragt die Piazza delle Erbe und trägt eine der ältesten mechanischen Uhren Europas — installiert 1370 von Cansignorio della Scala. Ein schlichtes, aber unübersehbares Zeugnis der Veroneser Stadtgeschichte, das man beim Schlendern über den Marktplatz kaum übersehen kann.
Basilika San Zeno Maggiore
Die Basilika San Zeno Maggiore gilt als eines der bedeutendsten romanischen Bauwerke Norditaliens. Das Rosettenfenster — bekannt als „Rad der Fortuna" — und die bronzenen Türflügel aus dem 11. Jahrhundert sind allein schon die Reise wert. Im Inneren wartet Andrea Mantegnas berühmtes Altarbild der Madonna. San Zeno liegt etwas außerhalb des Zentrums, was die Besucherzahlen hier erfreulich überschaubar hält.
Basilika Sant'Anastasia
Veronas bedeutendste Kirchenanlage wurde 1290 von den Dominikanern im italienischen Gotikstil begonnen. Zwölf rote Marmorsäulen, Fresken von Altichiero und Pisanello sowie die berühmten „gobbi" — bucklige Figuren, die die Weihwasserbecken tragen — machen das Bauwerk zu einem der architektonischen Highlights der Altstadt.
Giardino Giusti
Der Giardino Giusti ist ein Renaissance-Garten aus dem 16. Jahrhundert und gehört zu den schönsten Italiens. Hundertjährige Zypressen, Brunnen, Statuen und ein Buchsbaumlabyrint — von der erhöhten Aussichtsplattform aus eröffnet sich ein Panoramablick über Verona, der sich kaum mit anderen vergleichen lässt.
Steinerne Brücke
Die Steinerne Brücke ist Veronas älteste erhaltene Römerbrücke, erbaut im 1. Jahrhundert v. Chr. über den Adige. Nach ihrer Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurde sie mit originalgetreuen Materialien wiederhergestellt. Bei Sonnenuntergang gehört dieses Fotomotiv zu den eindrucksvollsten der ganzen Stadt.
Arch of the Gavi
Der Arco dei Gavi ist ein römischer Triumphbogen aus dem 1. Jahrhundert n. Chr., ursprünglich von der Familie Gavia errichtet, in napoleonischer Zeit zerstört und 1930 rekonstruiert. Heute steht er am Corso Cavour nahe dem Castelvecchio — ein unerwarteter Moment antiker Architektur mitten im Stadtgefüge.
Audioguide Verona mit Guipock
Wer Verona wirklich verstehen will, braucht mehr als einen Stadtplan. Die Audioguide Verona-App von Guipock begleitet dich durch die Altstadt — mit Erklärungen, die genau dann kommen, wenn du vor dem jeweiligen Ort stehst. Das funktioniert über einen GPS-geführten Karte, der dich benachrichtigt, sobald du einen Punkt von Interesse erreichst. Du öffnest die Audioguide-Funktion dann selbst — so läuft nie etwas im falschen Moment.
Die Audioaufnahmen sind mit hochwertig generierter Audiotechnologie produziert und in mehreren Sprachen und regionalen Varianten verfügbar: Deutsch aus Deutschland oder Österreich, Englisch in britischer oder amerikanischer Variante, Französisch, Spanisch und mehr. Das ist besonders praktisch, wenn man mit internationalen Freunden oder der Familie unterwegs ist.
Apropos Familie: Mit dem Familiencode reicht ein einziger Kauf — jedes Familienmitglied installiert die App auf seinem eigenen Smartphone und wählt seine bevorzugte Sprache. Kein Teilen, kein Herumreichen. Und für die jüngeren Mitreisenden gibt es den Kindermodus, der dieselben Orte mit kürzeren Texten, angepasster Sprache und passenden Geschichten erklärt. Städtereisen mit Kindern können so tatsächlich für alle funktionieren.
Wer sich keine Gedanken über mobiles Datenvolumen machen möchte — gerade im Ausland ein echtes Thema — nutzt die Offline-Download-Funktion. Einfach vor dem Abflug oder im Hotel-WLAN den Inhalt herunterladen, und die App läuft ohne jede Verbindung zuverlässig durch. Die App Audioguide Verona von Guipock eignet sich damit genauso für einen kurzen Wochenendtrip wie für eine ausgedehnte Norditalien-Rundreise.



































