Segovia ist eine Stadt, die man einmal gesehen hat und so schnell nicht vergisst. Das Römische Aquädukt mit seinen 167 Granitbögen und über 28 Metern Höhe steht seit dem 2. Jahrhundert ohne einen einzigen Tropfen Mörtel — und das mitten in einer lebendigen Altstadt, die die UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt hat. Von Madrid aus bist du in knapp 30 Minuten mit dem Hochgeschwindigkeitszug hier. Was mehr braucht man?
Was du in Segovia sehen solltest
Santuario de la Virgen de la Fuencisla
Das Barockheiligtum der Stadtpatronin Segovias entstand zwischen 1598 und 1613 an einem Ort, der kaum schöner liegen könnte: eingeklemmt zwischen den Peñas Grajeras und dem Fluss Eresma. Die Lage allein ist schon den Abstecher wert.
Iglesia de los Santos Justo y Pastor
Diese romanische Kirche aus dem 12. Jahrhundert beherbergt die bedeutendsten romanischen Wandmalereien ganz Segovias — vergleichbar in ihrer Qualität mit denen von San Isidoro de León. Wer romanische Kunst schätzt, sollte hier unbedingt einen Blick riskieren.
Museo Zuloaga (Iglesia de San Juan de los Caballeros)
Eine der ältesten Kirchen Segovias, entstanden zwischen dem 5. und 13. Jahrhundert, beherbergt heute das Keramikmuseum von Daniel Zuloaga. Die Kombination aus romanischer Architektur und handwerklicher Kunst macht diesen Ort zu etwas Besonderem.
Convento de Santa Cruz la Real
Das älteste Dominikanerkloster Spaniens, gegründet 1218 vom Heiligen Dominikus von Guzmán, fällt sofort durch sein hispanisch-flämisches Gotikportal auf. Geschichte und Architektur treffen hier auf beeindruckende Weise aufeinander.
Centro Didáctico de la Judería
Im ehemaligen Haus von Abraham Seneor erklärt dieses Museum mit Infotafeln und Multimediapräsentationen die Geschichte der jüdischen Gemeinde Segovias — vom 11. Jahrhundert bis zur Vertreibung 1492. Ein nachdenklich stimmender Ort, der selten überfüllt ist.
Monasterio de Santa María del Parral
Dieses Hieronymitenkloster aus dem 15. Jahrhundert, gegründet von Heinrich IV., liegt direkt am Eresma-Tal. Gotischer Kreuzgang und ein Hochaltar im Renaissancestil — wer in Ruhe durch Segovia schlendern möchte, findet hier einen echten Ruhepol.
Mirador del Alcázar y los Dos Valles
Vom Pinarillo-Hügel aus öffnet sich ein Panoramablick auf die Alcázar-Festung und die Täler des Eresma und Clamores. Einer der besten Aussichtspunkte der Stadt — und erstaunlich wenig besucht im Vergleich zur Alcázar selbst.
Antigua Alhóndiga
Der Getreidespeicher der Katholischen Könige aus dem 16. Jahrhundert beeindruckt mit seinem isabellinischen Portal. Heute dient das Gebäude als Stadtarchiv, aber die Fassade allein rechtfertigt einen kurzen Umweg durch die Altstadt.
Audioguide Segovia mit Guipock
Segovia zu Fuß erkunden macht Spaß — aber mit dem richtigen Begleiter wird daraus eine komplett andere Erfahrung. Die Audioguide App Segovia von Guipock gibt dir zu jedem Ort, den du in dieser Liste siehst, einen eigenen Audiobeitrag an die Hand. Kein schlechtes Faltblatt, kein Warten auf eine Führungsgruppe.
Was Guipock von anderen Apps unterscheidet, fängt beim Klang an. Alle Inhalte werden mit hochwertig generiertem Audio ausgespielt — verfügbar in verschiedenen Sprachen und regionalen Varianten: Deutsch aus Deutschland (de-DE) oder Österreich (de-AT), Englisch in britischer oder amerikanischer Färbung, Französisch, Spanisch und mehr. Jede Sprachversion klingt natürlich und klar, nicht wie ein maschinell übersetzter Text.
Die Navigation übernimmt ein GPS-geführter Stadtplan. Wenn du dich einem Sehenswürdigkeitspunkt näherst, bekommst du eine Benachrichtigung — du öffnest dann den Audiobeitrag und hörst dir die Erklärung in deinem eigenen Tempo an. So verlierst du nie den Überblick, auch wenn du spontan von der Route abweichst.
Praktisch für den Reisetag: Mit der Offline-Download-Funktion lädst du alle Inhalte vorab herunter. In der Altstadt Segovias gibt es durchaus Ecken, in denen das Mobilfunknetz schwächelt — das spielt dann keine Rolle mehr.
Lo curioso: Guipock denkt auch an Familien. Mit dem Familien-Code kaufst du den Guide einmal, und jedes Familienmitglied kann ihn auf dem eigenen Smartphone nutzen — jeder in seiner Sprache, gleichzeitig, ohne Aufpreis. Und wer mit Kindern reist, schaltet den Kindermodus ein: dieselben Sehenswürdigkeiten, aber mit kürzeren Texten, kindgerechter Sprache und passenden Geschichten. Segovia hat mit seiner mittelalterlichen Festung und dem Aquädukt ohnehin das Zeug, Kinder zu begeistern.















































