San Gimignano ist kein gewöhnliches Städtchen in der Toskana. Wer das erste Mal durch die mittelalterliche Stadtmauer tritt und den Blick auf die Türme von San Gimignano hebt, versteht sofort, warum man diesen Ort das „Manhattan des Mittelalters" nennt. Vierzehn Geschlechtertürme ragen noch heute über die Dächer — von einst über siebzig. Das historische Zentrum steht seit 1990 auf der UNESCO-Welterbeliste und ist klein genug, um es vollständig zu Fuß zu erkunden.
Was gibt es in San Gimignano zu sehen?
Kapelle Santa Fina
In der Collegiata von San Gimignano verbirgt sich dieses Renaissance-Kleinod aus den Jahren 1468 bis 1475, entworfen von Giuliano und Benedetto da Maiano. Die Fresken von Domenico Ghirlandaio zeigen Leben und Tod der Stadtpatronin Santa Fina — zu den bedeutendsten Kunstwerken der ganzen Stadt.
Rognosa-Turm
Der Rognosa-Turm ist 51 Meter hoch und gehört zum Palazzo Vecchio del Podestà. Er gilt als ältester Turm der Stadt. Jahrhundertelang legte seine Höhe die gesetzliche Obergrenze für alle privaten Türme in San Gimignano fest — ein steinernes Machtinstrument.
San Gimignano 1300
Dieses interaktive Museum rekonstruiert die mittelalterliche Stadt so, wie sie zu Dantes Zeiten ausgesehen haben muss. Keramikmodelle und multimediale Installationen machen das historische Stadtbild greifbar. Wer verstehen will, wie San Gimignano im 13. und 14. Jahrhundert aussah, ist hier genau richtig.
Teufelsturm
Die Torre del Diavolo steht an der Nordseite der Piazza della Cisterna als Teil des Palazzo dei Cortesi. Um den Turm ranken sich mittelalterliche Legenden über Teufelspakte — und auch Fans von Assassin's Creed werden ihn wiedererkennen. Die Aussicht auf die Piazza ist bemerkenswert.
Arco de los Becci
Das Arco de los Becci ist eines der ältesten erhaltenen Elemente des mittelalterlichen Wehrsystems der Stadt. Das Torgebäude aus der Zeit der ersten Befestigungsmauern ist heute vollständig in die Struktur der Piazza della Cisterna integriert und gibt einen direkten Eindruck früher Verteidigungsarchitektur.
Kirche San Lorenzo en Puente
Die romanische Kirche aus dem 13. Jahrhundert wurde kürzlich restauriert. Im Inneren befinden sich Fresken aus dem 15. Jahrhundert von Cenni di Francesco mit Darstellungen des Jenseits. Besonders sehenswert: eine Madonna, die Simone Martini zugeschrieben wird — ein Werk, das die Reise hierher lohnt.
Vernaccia-Museum von San Gimignano
In der Villa della Rocca di Montestaffoli dreht sich alles um die Vernaccia DOCG — Italiens ersten Wein mit geschützter Ursprungsbezeichnung. Das interaktive Museum erklärt die lokale Weinkultur und bietet eine hauseigene Kostprobe. Wer Wein mag, lässt das nicht aus.
Galleria Continua
Gegründet 1990 in einem ehemaligen Kino, hat sich die Galleria Continua zu einem der renommiertesten Häuser für zeitgenössische Kunst in Europa entwickelt. Eintritt frei. Mitten in einer mittelalterlichen Kleinstadt — dieser Kontrast funktioniert erstaunlich gut.
Audioguide San Gimignano mit Guipock
San Gimignano ist kompakt — aber hinter jeder Fassade steckt mehr Geschichte, als man auf den ersten Blick ahnt. Genau dafür ist die Audioguide San Gimignano-App von Guipock gedacht. Sie liefert zu jedem der wichtigsten Sehenswürdigkeiten ausführliche Erklärungen, die das Gesehene in einen größeren Zusammenhang setzen.
Die App nutzt einen GPS-gestützten Kartenführer: Sobald du einen Punkt in deiner Nähe erreichst, bekommst du eine Benachrichtigung — du öffnest die Audioguide-Funktion und kannst direkt loslegen. Kein Herumrätseln, welches Gebäude gemeint ist.
Praktisch für alle, die gerne ohne Roaming-Stress unterwegs sind: Die gesamten Inhalte der App lassen sich vor der Reise offline herunterladen. Kein WLAN nötig, keine Überraschungen auf der Mobilfunkrechnung. Das ist gerade in kleinen toskanischen Ortschaften, wo das Netz mitunter schwächelt, ein echter Vorteil.
Die App für Audioguides von Guipock ist auch als Familienlösung durchdacht. Mit dem Familien-Code reist eine Gruppe für einen einzigen Betrag — jedes Familienmitglied nutzt die App auf seinem eigenen Smartphone, in der eigenen Sprache. Das funktioniert sowohl mit den gängigen europäischen Sprachen als auch mit weniger verbreiteten Varianten: de-DE, de-AT, en-GB, en-US, fr-FR, fr-CA und weitere stehen zur Wahl.
Wer mit Kindern nach San Gimignano reist, wird den Kindermodus zu schätzen wissen. Dieselbe Route, dieselben Orte — aber mit angepasster Sprache, kürzeren Einheiten und Inhalten, die auch Acht- oder Zehnjährige interessieren. So langweilt sich niemand vor einem mittelalterlichen Stadttor.
Das hochwertig generierte Audio der App klingt klar und angenehm — kein Rauschen, kein Stocken, gut verständlich auch draußen auf dem Platz. Wer einmal mit Guipock durch eine Stadt gelaufen ist, greift selten wieder zum gedruckten Reiseführer.



































