Lyon ist Frankreichs drittgrößte Stadt — und mit Abstand die interessanteste, wenn es ums Essen geht. Die Küche hier hat Weltrang, das Stadtbild ist Unesco-Welterbe, und in den Gassen des Vieux Lyon steckt mehr Geschichte als in manchem Geschichtsbuch. Wer einmal hier war, fragt sich schnell, warum so viele Frankreich-Besucher direkt nach Paris fahren, ohne Lyon auch nur einen Blick zu gönnen. Das lässt sich ändern.
Was gibt es in Lyon zu sehen?
Basilika Notre-Dame de Fourvière
Die Basilika Notre-Dame de Fourvière thront auf 287 Metern über der Stadt und ist das unverwechselbare Wahrzeichen Lyons. Der Bau aus dem Jahr 1870 verbindet byzantinische, gotische und romanische Stilelemente zu einem beeindruckenden Ganzen. Bei klarem Wetter reicht der Blick von hier bis zu den Alpen — und bei Nebel wirkt das Ensemble geradezu mystisch.
Hügel von Fourvière
Der Fourvière-Hügel, von den Lyonern als „der betende Hügel" bekannt, lässt sich entweder über eine alte Treppenanlage oder bequem mit dem Standseilbahn erreichen. Oben wartet ein Panorama über die gesamte Stadt — mit Mont Blanc am Horizont an klaren Tagen. Der Aufstieg lohnt sich zu jeder Tageszeit.
Gallo-Römische Theater
Zwei Jahrtausende Geschichte stecken in diesen gallo-römischen Theatern am Fourvière-Hügel: das große Theater aus dem Jahr 15 v. Chr. fasste einst 10.000 Zuschauer, das kleinere Odéon rund 3.000. Heute finden hier im Sommer die renommierten „Nuits de Fourvière" statt — Konzerte und Aufführungen unter freiem Himmel.
Halles Paul Bocuse
Wer Lyon verstehen will, geht in die Halles Paul Bocuse. In der überdachten Markthalle im Viertel Part-Dieu teilen sich 56 Händler den Platz: Käsereien, Chocolatiers, Bäcker, Metzger — alles auf höchstem Niveau. Hier isst man an der Theke, kauft mit nach Hause und versteht, warum Lyon den Ruf als Gastronomiehauptstadt Frankreichs hat.
Wandgemälde der Canuts
Das größte Wandgemälde Europas entstand 1987 im Viertel Croix-Rousse und zeigt das Alltagsleben der einstigen Seidenweber. Das Besondere: Es wird regelmäßig aktualisiert. Groß, detailreich und mitten im Alltag des Viertels — wer hier vorbeiläuft, bleibt automatisch stehen.
Musée Lumière
In der Villa Lumière erfanden die Brüder Lumière den Cinematographen — und damit das Kino, wie wir es kennen. Das Musée Lumière zeigt historische Kameras und die zehn ersten Filme der Kinogeschichte. Für jeden, der Kultur und Technikgeschichte verbindet, ist das ein absolutes Muss.
Museum für Kino und Miniatur
Fünf Stockwerke voller Filmmagie: Das Museum für Kino und Miniatur zeigt Kostüme, Masken und Kulissen aus bekannten Produktionen sowie hyperrealistische Miniaturen, die man erst auf den zweiten Blick als solche erkennt. Familientauglich, kurzweilig und handwerklich auf einem unglaublichen Niveau.
Bartholdi-Brunnen
Der Bartholdi-Brunnen auf der Place des Terreaux wiegt 21 Tonnen und stammt von Frédéric Auguste Bartholdi — demselben Künstler, der die Freiheitsstatue in New York entworfen hat. Ein beeindruckendes Werk, das den zentralen Platz der Presqu'île seit Jahrzehnten dominiert.
Lyon Audioguide mit Guipock
Lyon zu Fuß erkunden ist das eine. Lyon mit dem richtigen Audioguide zu erleben ist etwas anderes. Die Guipock-App bietet einen Audioguide Lyon, der sich an deinen Rhythmus anpasst — nicht umgekehrt.
Die App nutzt einen GPS-gestützten Stadtplan, der erkennt, wo du gerade bist. Sobald du einen Sehenswürdigkeitenpunkt erreichst, erhältst du eine Benachrichtigung — du öffnest dann die Audioführung und kannst sie in deinem eigenen Tempo durchhören. Kein Hetzen, keine festen Gruppenzeiten.
Der hochwertig generierte Audio-Content steht in verschiedenen Sprachen und regionalen Varianten bereit — von Deutsch (Deutschland und Österreich) über Englisch bis Französisch. Die Audioinhalte klingen klar und angenehm, egal ob du unterwegs in der Altstadt bist oder oben auf dem Fourvière-Hügel stehst.
Praktisch für alle, die ungern auf WLAN angewiesen sind: Mit der Offline-Download-Funktion lädst du alle Inhalte vorab herunter. Die App läuft dann vollständig ohne Mobilfunkdaten — ideal in den Gassen des Vieux Lyon, wo das Netz manchmal schwächelt.
Reist du mit Familie oder Freunden? Der Familiencode macht es möglich, dass jede Person mit dem eigenen Smartphone teilnimmt — in der eigenen Sprache, mit einem einzigen gemeinsamen Kauf. Kein geteiltes Gerät, keine Kompromisse.
Wer Kinder dabei hat, kann außerdem den Kindermodus aktivieren. Derselbe Stadtrundgang, aber mit angepasster Sprache, kürzerer Dauer und Inhalten, die auch für jüngere Besucher spannend sind. Gerade bei einem Lyon-Besuch mit der ganzen Familie — mit Filmmuseum, Wandgemälden und Brunnen — macht das einen echten Unterschied.
Die App Audioguide Lyon lässt sich vor der Reise herunterladen, sodass du am ersten Tag sofort loslegen kannst. Ohne Wartezeiten, ohne Warteschlangen an der Touristeninformation.





























