Kanazawa liegt an der Westküste Japans und gilt als eine der am besten erhaltenen Altstädte des Landes. Drei Geisha-Viertel, ein Samurai-Quartier aus der Edo-Zeit und einer der schönsten Gärten Japans — das alles auf einem Stadtgebiet, das man zu Fuß erkunden kann. Der Hokuriku-Shinkansen bringt dich in rund zweieinhalb Stunden aus Tokio hierher. Wer von Kyoto anreist, braucht etwa zwei Stunden. Schon am Bahnhof empfängt dich ein gewaltiges Holztor und eine geschwungene Glaskuppel — eine erste Ahnung davon, was diese Stadt verbindet: jahrhundertealtes Handwerk und zeitgemäße Gestaltung.
Was du in Kanazawa sehen solltest
Kenroku-en Garten
Der Kenroku-en Garten zählt zu den drei schönsten Gartenanlagen ganz Japans. Über Jahrhunderte vom Maeda-Clan angelegt, vereint er sechs klassische Merkmale der japanischen Gartenkunst: Wasser, Weitläufigkeit, Kunstfertigkeit, Stille, Altertümlichkeit und Aussicht. Zu jeder Jahreszeit sieht er anders aus — und jedes Mal sehenswert.
Schloss Kanazawa
Direkt neben dem Kenroku-en liegt der historische Burgpark des Maeda-Clans. Originaltore, rekonstruierte Hauptgebäude und weitläufige Gartenanlagen erzählen von der Blütezeit dieser mächtigen Herrscherfamilie. Von den Wällen aus hat man einen schönen Panoramablick über die Stadt.
Higashi-Chaya-Viertel
Das Higashi-Chaya-Viertel ist das bekannteste der drei Geisha-Bezirke der Stadt. Die gepflasterten Gassen und die Holzarchitektur aus der Edo-Zeit stammen aus dem Jahr 1820 und stehen als nationales Kulturgut unter Schutz. Wer hier durch die Straßen läuft, versteht, warum Kanazawa oft mit Kyoto verglichen wird.
Nagamachi-Viertel
Im Nagamachi-Viertel lebten einst Samurai-Krieger hinter hohen Lehmmauern und entlang enger Kopfsteinpflastergassen. Das Viertel ist bis heute außergewöhnlich gut erhalten. Ein Spaziergang durch diese Straßen gibt einen direkten Eindruck des Alltagslebens im feudalen Japan der Edo-Zeit.
Museum für Gegenwartskunst des 21. Jahrhunderts
Nur zwei Gehminuten vom Schloss entfernt steht dieses zeitgenössische Kunstmuseum, das mit seinem runden, flachen Bau auffällt. Dauerausstellungen und Wechselpräsentationen japanischer und internationaler Künstler machen es zu einem der meistbesuchten Museen Japans — interaktiv und zugänglich für alle Altersgruppen.
Omicho-Markt
Seit über 280 Jahren versorgt der Omicho-Markt die Stadt mit frischen Lebensmitteln. Rund 170 Stände bieten Meeresfrüchte aus dem Japanischen Meer, saisonales Gemüse und lokale Produkte. Wer mittags Hunger hat, findet hier kleine Restaurants, die frischen Fisch direkt auf den Tisch bringen.
Oyama-Schrein
Das Tor des Oyama-Schreins aus dem Jahr 1875 ist eines der ungewöhnlichsten Bauwerke der Stadt: Es verbindet japanische, chinesische und europäische Architekturelemente — inklusive bunter Glasfenster im oberen Stockwerk. Ein Shinto-Schrein, der so aussieht, als hätten drei Kulturen gleichzeitig Hand angelegt.
Myouryuji-Tempel
Der Myouryuji-Tempel wird volkstümlich „Ninja-Tempel" genannt — nicht weil hier Ninja lebten, sondern wegen seiner geheimen Gänge, versteckten Falltüren und verschlungenen Treppensysteme. Der Tempel wurde 1643 als getarnte Verteidigungsanlage errichtet. Besichtigungen sind nur mit Führung möglich und lohnen sich sehr.
Audioguide Kanazawa mit Guipock
Kanazawa ist eine Stadt, bei der sich viel im Detail verbirgt. Ein Gartentor, eine Dachform, ein Straßenmuster — wer die Hintergründe kennt, sieht mehr. Genau dafür gibt es die Audioguide Kanazawa-Funktion in der Guipock-App. Kein Nachschlagen, kein Ausdrucken: Du bekommst alle Informationen direkt aufs Ohr, während du durch die Straßen läufst.
Die App arbeitet mit einem GPS-geführten Stadtplan, der dich durch die Sehenswürdigkeiten lotst. Wenn du in der Nähe eines Punktes ankommst, bekommst du eine Benachrichtigung — du öffnest dann die Audioerklärung selbst und hörst sie in deinem eigenen Tempo. Kein Stress, kein vorgegebenes Tempo.
Das Audio basiert auf hochwertig generierter Sprachausgabe in mehreren Sprachen und regionalen Varianten — Deutsch aus Deutschland oder Österreich, Englisch aus dem britischen oder amerikanischen Raum, Französisch, Spanisch und mehr. Jedes Familienmitglied kann die App auf dem eigenen Handy in seiner Lieblingssprache nutzen, denn mit dem Familien-Code reicht eine einzige Zahlung für die ganze Gruppe.
Reist ihr mit Kindern? Der Kinder-Modus bietet dieselben Inhalte in altersgerechter Sprache, mit kürzeren Erklärungen und angepassten Geschichten — so bleibt auch der Nachwuchs die ganze Route über dabei. Und weil in Japan das WLAN-Netz außerhalb der Städte nicht immer zuverlässig ist: Mit der Offline-Funktion lädst du alle Inhalte vorab herunter und die App funktioniert danach komplett ohne Mobilfunkdaten.
Die App Audioguide Kanazawa ist besonders praktisch für Reisende, die lieber auf eigene Faust unterwegs sind als in einer Gruppe. Du bestimmst, wo du anfängst, wie lange du bleibst und welche Sehenswürdigkeit als Nächstes dran ist.



















